“Behind the Scenes” bei Mordlust - präsentiert von Spotify Legends Club

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Mordlust

B2July 29, 202614 min
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Mordlust ist der größe True Crime Podcast Deutschlands und aus dem Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Aber wie entsteht so ein Phänomen? Zum ersten Mal geben Laura, Paulina und Wegbegleiter*innen des Podcasts einen Einblick hinter die Kulissen. Wer hatte die Idee zum Podcast? Was macht die Mordlust-Community so besonders? Und warum ist Laura und Paulinas Freundschaft so einzigartig? Partner der Episode Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seve...

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Mordlust ist ja der zweitgrößte True-Crime-Podcast der Welt. Mordlust ist unter den Top-20-Podcasts weltweit ever. Und das muss man erstmal schaffen als deutscher Podcast. Und was ich damals wirklich so beeindruckend fand, war,

wie bescheiden, aber wie unglaublich ernst sie das genommen haben, obwohl sie ja noch einen Job hatten. Ja, einen Vollzeitjob. Wo ich gemerkt habe, dass Mordlust richtig groß geworden ist,

so im Sinne von erwachsen geworden ist, war auf jeden Fall, als wir dann zum allerersten mal eine festangestellte Person hatten, weil ich mir eben vorher niemals vorstellen konnte oder vorstellen konnte, von irgendjemandem die Chefin zu sein. Und das war auf jeden Fall so krass surreal, auch immer noch, dass wir so ein großes Team haben,

für das wir auch verantwortlich sind. Leute denken immer, wenn sie dann hören, so ja, eine Folge, okay, aber warum macht ihr das nicht alles einfach alleine? Und die raffen gar nicht so richtig, was da für eine Arbeit hinter steckt und wie groß das Team ist und wie wichtig das ist, da wirklich tagelang eine Recherche auch zu machen, um am Ende so ein Ergebnis zu bekommen.

Paulina und Laura sind eigentlich auch mit meiner erfolgreichsten Freundinnen, die ich kenne und so mit zwei der erfolgreichsten Gründerinnen, die ich auch kenne. Weil es ist ein Riesen-Business, da hängen ganz, ganz viele Mitarbeitende dran. Livelyhood und dann eben auch Millionen und Abermillionen von Menschen, die sie dann jede Woche bilden, unterhalten und dadurch ja auch wirklich einfach glücklich machen. Dadurch, dass es halt so ein riesiger Podcast und so ein erfolgreicher Podcast ist, geht dann natürlich auch so ein gewisser Druck oder eine Erwartungshaltung mit einher.

Der lastet auf der einen Seite natürlich auf den beiden und die müssen diesen Erwartungen ja vom Publikum von sich selbst gerecht werden. Und der lastet aber auch auf uns als Team, würde ich sagen. Also es ist einfach klar, dass die Messlatte hochgesetzt ist. Wir micromanagen uns gegenseitig auch so doll. Laura kontrolliert auch meine E-Mails, die ich abschicke. Nein, das ist total übergriffig und völlig unnötig, dass Laura meine E-Mails liest.

Aber ich finde es in Ordnung, wenn ihr das ein Gefühl von Kontrolle gibt, dann darf sie das gerne machen. Sie haben für mich den absoluten Standard gesetzt, was Recherche angeht, dass Menschen, die wirklich mit den gewaltigen Situationen nichts anfangen können, dass sie perfekt begleitet werden, das imponiert mir sehr.

Paulina und Laura, es ist sehr, sehr wichtig, dass einfach auch gesellschaftliche Themen immer wieder einen Platz finden, dass es nicht nur um eben dieses klassische Mord und Totschlag geht. Wir haben diese Wissensinseln in diesem Podcast, wo wirklich aufgearbeitet wird, warum geschieht was. Wir haben eigene Juristen, die sich alles nochmal anschauen, bevor veröffentlicht wird.

Also es ist wirklich sehr, sehr fundiert. Es geht immer um die Hintergründe. Also ich nenne Paulina und Laura immer die Podcaststreberinnen. Es gibt wirklich, oder ich kenne so wenige, die Podcasts so enorm ernst nehmen. Also wirklich so extrem verantwortungsbewusst damit umgehen. Auch verstehen, was Mordlos bedeutet für so viele HörerInnen.

Was die Mordlos-Community, glaube ich, sehr besonders macht, ist, wie sensibel die auch mit den Folgen und den Themen umgehen und die auch verstanden haben, was wir immer am Anfang der Folge sagen, dass das echte Fälle sind mit echten Menschen und echten Betroffenen. Und wenn es dazu kommt, dass dann irgendwelche Trolle oder Leute in den Kommentaren unterwegs sind, die mit Absicht anecken wollen oder provozieren wollen.

Wir haben so eine ganz krass selbstregulierende Community, wo ganz viele dann auch reingehen und sagen, auch nicht beleidigend, sondern wirklich reingehen und sagen, ey, magst du mal drüber nachdenken, was du gerade gesagt hast? Ein schönes Beispiel für uns ist, dass wir eine Geschichte erzählt haben von einer Frau, die im Kreißsaal Gewalt erfahren hat. Und unter diesem Posting hat sich dann wie so eine Mama-Armee quasi gebildet mit ähnlichen Geschichten, ähnlichen Erfahrungen, die sich da wirklich einen Austausch gegeben haben, gegenseitig Tipps gegeben haben, stärken konnten.

Es war einfach schön zu sehen, dass sich Leute einfach auch auf einem Instagram-Kanal zusammenschließen können und aus diesen wirklich schlimmen Geschichten, die wir erzählen, auch was Positives dann eben rauskommen können. Es war Wahnsinn, was da für Kommentare kamen. Also es waren, glaube ich, tausende Kommentare von Frauen, die da ganz schlimme, intime, private Geschichten geteilt haben. Und es hat irgendwie so eine Eigendynamik entwickelt. Also letztendlich haben Frauen sich da gegenseitig Mut zugesprochen. Es wurden Anlaufstellen genannt und so. Und das war für mich total faszinierend und berührend.

Aber natürlich auch ein Moment, wo ich einfach mal so gecheckt habe, okay, das hören super viele Menschen und vor allem das erreicht inhaltlich auch einfach total viele Menschen. Und das ist natürlich ein total tolles Gefühl. Hier sitzen zwei Frauen in einem Podcast zusammen, die all das zusammen erleben und nicht sich als Business-Konzept auferlegt haben, sondern die haben etwas zusammen entdeckt, haben ihr Ding gefunden und haben ab dem Moment alle ihre Fans mitgenommen.

Ich glaube, sie erinnert sich noch genauer an den Moment, als wir uns das erste Mal begegnet sind. Ja, ich kann mich noch sehr bildhaft an das erste Mal erinnern, wo ich sie live gesehen habe. Sie war schon als Reporterin für das Sat.1-Fühltstücksfernsehen, schon mal im Fernsehen. Also ich hatte sie schon gesehen.

Und dann habe ich sie zum ersten Mal vor dem Konferenzraum gesehen, vom Sat.1-Fühltstücksfernsehen. Und ich war so ein bisschen starstruck. Aber eigentlich auch deswegen, weil Paulina damals schon so Themen übernommen hat, die ich auch interessant fand. Und das waren vor allen Dingen so emotionale und gesellschaftsrelevante Themen, die gar nicht so viel Platz im Frühstücksfernsehen eigentlich haben.

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