
Zyklusbasiert leben – was steckt hinter dem Konzept?
Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen
Viele Frauen kennen das Gefühl: An manchen Tagen sprühen sie vor Energie, an anderen fühlen sie sich erschöpft oder emotionaler als sonst. Doch wie viel davon lässt sich tatsächlich durch den Menstruationszyklus erklären? Und wie sinnvoll ist es, Arbeit, Sport oder Termine an die verschiedenen Zyklusphasen anzupassen? In dieser Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ spricht Frauenärztin Dr. Michaela Fischbach darüber, was während der vier Zyklusphasen im Körper passiert, wie Hormone Stimmung und Leistungsfähigkeit beeinflussen können und warum es hilfreich sein kann, den eigenen Zyklus besser kennenzulernen. Im zweiten Teil d...
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Na, wie gut kennt ihr eigentlich euren Zyklus? Oder den von Frauen in eurem Leben? Wisst ihr, was im Körper in verschiedenen Phasen passiert und wie sich das auf Stimmung, Energie oder Leistungsfähigkeit auswirken kann?
Immer häufiger höre ich, wie gut es wäre, Zyklus passiert zu leben. Also Arbeit, Sport oder Termine stärker an die unterschiedlichen Phasen des Zyklus anzupassen. Das klingt erst mal sinnvoll, aber dafür muss man den eigenen Körper überhaupt erst mal verstehen. Und selbst dann bleibt die Frage, wie gut lässt sich so ein Konzept im Alltag tatsächlich umsetzen.
Das schauen wir uns in dieser Folge an. Und wir wirken uns der Frage, wer gießt eigentlich die Bäume in der Stadt bei der Sommerhitze? Ich bin Sophia Hegesperger, herzlich willkommen bei Aha. Aha! 10 Minuten Alltagswissen. Ein Podcast von Welt.
Extrem emotional, nahm Wasser gebaut und leicht zu reizen. So fühle ich mich mindestens einmal im Monat. Es hat lange gedauert, bis ich verstanden habe. Oft fällt diese Phase genau in einem bestimmten Abschnitt meines Zyklus. Und seit ich das weiß, fällt es mir persönlich leichter damit umzugehen. In den sozialen Netzwerken begegnen mir Tipps für ein zyklusbasiertes Leben.
Was man während der Periode essen kann, wie man produktive Tage für wichtige Termine nutzen kann oder warum man sich in manchen Wochen mehr Ruhe gönnen sollte als in anderen. Aber wie stark verändern sich die Bedürfnisse im Laufe des Zyklus wirklich und warum? Und wie können Frauen dieses Wissen für sich im Alltag nutzen?
Das bespreche ich jetzt mit der Frauenärztin Dr. Michaela Fischbach. Herzlich willkommen, Frau Dr. Fischbach. Schön, dass Sie heute bei uns sind. Hallo, vielen lieben Dank für die Einladung. Warum ist es denn überhaupt so wichtig, dass wir Frauen uns mit unserem eigenen Zyklus
Vertraut machen, den besser kennenlernen? Wir Frauen sollten eigentlich schon von Beginn an lernen, dass wir zügliche Wesen sind. Das heißt, dass nicht jeder Tag gleich verläuft, sondern jeder Tag anders, aber auch jeder Monat anders ist. Was dieses Monat gesetzt ist,
ist halt noch lange nicht nächsten Monat gesetzt, weil hier Hormone mit rein spielen, die jeden Tag anders ablaufen. Ich habe das Gefühl, viele Frauen sind aber eben gar nicht so bewusst sich der Phasen des Zyklus und was da eigentlich passiert. Deswegen fände ich schön, wenn wir einmal zusammen durchgehen, welche Phasen durchlaufen wir da eigentlich und was passiert dabei jeweils im
Körper? Ja genau, also die Phasen zu kennen ist unheimlich wichtig, weil sie natürlich auch Einfluss haben auf unsere Energie, auf unsere Stimmung. Und in der westlichen Welt, sagen wir, die erste Zyklusphase ist die Menstruation. Eigentlich ist es eher so, wenn wir den Zyklus betrachten, eher die letzte Phase, aber wir beginnen, weil es der Einfachhalt halber ist,
am Tag 1 zu zählen, dem Tag, wo die Periode einsetzt. Die Periode setzt ein, weil der Körper festgestellt hat, oh, er hat sich eine Schwangerschaft nicht eingenistet. Wir müssen das ganze Programm wieder von vorne laufen. Vorher kommen wir gleich noch dazu,
ist der Gelbkörper zugrunde gegangen, dadurch sind Hormone abgefallen, hauptsächlich Progesterone und Oestrogen. Dadurch wird eine Kaskade im Körper freigesetzt,
die dafür sorgt, dass die Gebärmutter sich zusammenzieht und die Schleimhaut abgestoßen wird. Das ist Tag 1 bis 5. Normalerweise ist mir ein bis 5 Tage,
manche bis zu 7 Tage bluten. Und in Tag 3, 4, 5 fängt aber auch der Chorper schon langsam wieder an, das Programm von vorne abzustohlen. Was für ein Programm ist das genau?
Eine Eizelle heranreifen zu lassen und diese dann zur Vollendung zu bringen. Aber es ist nicht nur eine Eizelle, sondern mehrere, die rekrutiert werden. Und von diesen 10 bis 15 Folikel, die dann heranreifen, ist genau eine dabei, die dann so dominant ist,
genügend Ostrogen bildet und dafür sorgt, dass die anderen zur Grunde gehen und diese eine, wenn die genügend Östro-Gin gebildet hat. Wir sind jetzt in der sogenannten Vollekelfase, wo die Vollekel heranreifen. Dann sagt sie dem Gehirn, ich bin soweit, ich habe genügend Östro-Gin produziert
und dann schickt das Gehirn die Hypofüße, die Hirnanhangdrüse, einen Hormon los. Das LH, luteinisierende Hormon, was dafür sorgt, dass dieser Vollekel aufreißt, die Eizelle abgibt. Das ist dann der Eisprung, die dritte Phase.
Die wird dann an den Eileiter abgegeben und entweder warten dort Spermien schon für eine Befruchtung, damit wir schwanger werden oder aber nicht. Wenn ich wandere die Eizelle durch den Eileiter hindurch und verdimmert langsam. Aber der Körper weiß das erstmal nicht, sondern er geht davon aus, dass wir natürlich auf jeden Fall schwanger werden und läuft dann
so ein Programm durch, dass dieser Vollickel sich umwandelt in eine Hormontrüse, den Gelbkörper, den ich am Anfang schon mal erwähnt habe. Und dieser Gelbkörper bildet unser Gelbkörperhormon, das Brokosteron, was im Einklang zum Oestrogen sein sollte, also die beiden weiblichen Hormonen.
Und dieses Brokosteron soll dafür sorgen, wenn es zu einer Schwangerschaft gekommen ist, dass diese Schwangerschaft am Anfang aufrecht erhalten wird. Da passieren dann verschiedene Vorgänge bei unserem Körper, Aber das Präugosteron ist auch ein Hormon, was uns sehr viel Energie kostet.
Dadurch steigt die Körpertemperatur, was wir uns zum Beispiel zu Nutzemachen können, bei der Körpertemperatur zu messen und herauszufinden, wann sind wir unsere fruchtbaren Tage. Und das ist die vierte Phase. Und wenn diese Eizerlabe verdimmert und sich nicht einnistet,
dann passiert das Programm, was ich am Anfang schon erwähnt hat, es kommt zu menstruation. Alles klar, dann sind wir wieder am Anfang. Jetzt haben wir gehört vier Phasen und eine Menge, was im Körper passiert und vielleicht können wir noch mal drüber sprechen, was bedeutet das konkret für den Alltag. Also wie beeinflussen diese Phasen, die wir gerade besprochen haben, dann eben
Dinge wie Stimmung, Energie. Wo bin ich besonders leistungsfähig, wo vielleicht eher nicht,
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