50 häufige Englischfehler von Nicht-Muttersprachlern (und wie man sie behebt)
Jeder Englischlernende macht Fehler – doch manche sind so verbreitet, dass sie Millionen von Sprechenden aus allen Sprachgruppen betreffen. Hier ist ein systematischer Leitfaden zu den wichtigsten Fehlern, mit klaren Erklärungen und Lösungen.
1Warum Fehler normal sind (aber manche sich lohnen zu beheben)
Fehler im Englischen zu machen ist kein Zeichen dafür, dass du schlecht lernst. Es ist ein Zeichen dafür, dass du die Sprache tatsächlich verwendest. Die Zweitspracherwerbsforschung zeigt durchgehend, dass Fehler ein natürlicher, unvermeidlicher Teil des Lernens sind – und dass manche Fehler Entwicklungsphasen darstellen, die jede lernende Person durchläuft, unabhängig von ihrer Muttersprache.
Aber nicht alle Fehler sind gleich. Manche beeinträchtigen die Kommunikation kaum – ein fehlender Artikel hier, eine falsche Präposition dort. Andere können echte Verwirrung verursachen, unprofessionell wirken oder bei Prüfungen wie IELTS, TOEFL oder CELPIP Punkte kosten. Das Ziel ist nicht, jeden Fehler zu eliminieren (auch Muttersprachler machen Fehler). Das Ziel ist, herauszufinden, welche Fehler die Kommunikation am meisten beeinträchtigen, und diese zuerst zu beheben.
Dieser Leitfaden behandelt die häufigsten Fehler in Grammatik, Wortschatz, Aussprache und kultureller Kompetenz. Für jeden Fehler siehst du den falschen Satz, die Korrektur und – am wichtigsten – warum der Fehler passiert, damit du das Muster verstehst und nicht nur eine Lösung auswendig lernst.
Konzentriere dich zuerst auf hochgradig wirkungsvolle Fehler: Fehler, die Missverständnisse verursachen, Prüfungsergebnisse beeinflussen oder unprofessionell wirken. Kosmetische Fehler können warten.
2Grammatikfehler: Subjekt-Verb-Kongruenz
Subjekt-Verb-Kongruenz bedeutet, dass die Verbform mit dem Subjekt übereinstimmen muss. Im Englischen ist das vor allem im Simple Present wichtig (he works, nicht he work) und beim Verb 'be' (she is, nicht she are). Das klingt einfach, aber mehrere Situationen machen es schwierig.
Kollektivnomen (team, group, family, company) erfordern im amerikanischen Englisch Singularverben. Indefinitpronomen (everyone, someone, nobody, each) sind immer Singular.
Bei 'there is/are' richtet sich das Verb nach dem, was DAHINTER kommt. 'Options' und 'problems' sind Plural, also verwende 'there are'.
Das Subjekt ist 'one' (Singular), nicht 'students'. Die Präpositionalphrase 'of the students' ändert das Subjekt nicht.
Bei 'neither...nor' und 'either...or' richtet sich das Verb nach dem nächststehenden Subjekt. 'Students' steht näher, also verwende 'were'.
Im Zweifelsfall das ECHTE Subjekt finden (Präpositionalphrasen zwischen Subjekt und Verb ignorieren) und prüfen, ob es Singular oder Plural ist.
3Verwechslungspaare: Affect vs. Effect, Their vs. There
Im Englischen gibt es Dutzende von Wortpaaren, die ähnlich aussehen oder klingen, aber völlig unterschiedliche Bedeutungen haben. Diese Verwechslungen stolpern sogar Muttersprachlern – aber den Unterschied zu kennen ist besonders im Schreiben, vor allem in akademischen und beruflichen Kontexten, entscheidend.
'Affect' ist normalerweise ein VERB (etwas beeinflussen). 'Effect' ist normalerweise ein SUBSTANTIV (das Ergebnis). Merkhilfe: A kommt vor E – die Affect (Aktion) erzeugt den Effect (das Ergebnis).
'Their' = Possessiv (ihnen gehörend). 'There' = Ort oder Existenz. 'They're' = they are (Kurzform).
'Its' = Possessiv (ihm gehörend). 'It's' = it is ODER it has. Das Apostroph steht für die Kurzform, NICHT für den Besitz. Das ist das Gegenteil der normalen Besitzregeln.
'Then' = Zeit (danach, als nächstes). 'Than' = Vergleich. Unterschiedliche Aussprache: 'then' reimt sich mit 'pen', 'than' reimt sich mit 'pan'.
'Loose' = locker (Adjektiv, reimt sich mit 'goose'). 'Lose' = verlieren oder eine Niederlage erleiden (Verb, reimt sich mit 'choose'). Ein O vs. zwei O's, völlig unterschiedliche Bedeutungen.
'Advice' = Substantiv (ein Rat, mit /s/ ausgesprochen). 'Advise' = Verb (Rat geben, mit /z/ ausgesprochen). Gleiches Muster wie 'practice/practise' im britischen Englisch.
4Präpositionsfehler, die die Bedeutung verändern
Präpositionen gehören zu den fehleranfälligsten Bereichen für Englischlernende, weil sie sich selten direkt aus anderen Sprachen übersetzen lassen. Im Persischen sagt man 'depend to'; im Englischen heißt es 'depend on'. Im Spanischen 'träumt' man 'with'; im Englischen 'about'. Jede Sprache hat ihre eigene Präpositionslogik, und Englisch ist da keine Ausnahme.
Präpositionen müssen als Teil von Phrasen gelernt werden, nicht als einzelne Wörter. Lerne 'interested IN', 'married TO', 'arrive AT' als feste Einheiten.
5Artikelfehler: A, An, The fehlt oder wird übermäßig verwendet
Artikel (a, an, the) verursachen weltweit mehr Fehler als nahezu jedes andere Merkmal des Englischen. Wenn deine Muttersprache keine Artikel hat (Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Hindi, Persisch, Türkisch, Russisch – Arabisch hat andere Regeln), wirst du Schwierigkeiten haben, zu wissen, wann man sie verwendet. Wenn deine Sprache Artikel anders verwendet (Französisch, Spanisch, Deutsch), wirst du sie an falschen Stellen einsetzen.
Verwende 'the', wenn sowohl Sprecher als auch Hörer wissen, welche bestimmte Sache gemeint ist. 'The store' = der, den wir beide kennen.
Abstrakte oder unzählbare Substantive, die allgemein verwendet werden, erfordern kein 'the'. Man sagt 'Water is essential' (allgemein), aber 'The water in this glass is cold' (spezifisch).
Zählbare Substantive im Singular BRAUCHEN im Englischen immer einen Artikel oder Determiner. Man kann nicht 'is doctor' sagen – es muss 'is a doctor' heißen.
'A' oder 'an' richtet sich nach dem KLANG, nicht nach der Schreibweise. 'Honest' beginnt mit einem Vokalklang (/ɒnɪst/), also 'an'. 'University' beginnt mit /juː/ (Konsonantenklang), also 'a'.
Artikel sind für Sprecher von Sprachen ohne Artikel das schwierigste Merkmal im Englischen. Strebe keine Perfektion an – konzentriere dich auf die wichtigsten Regeln: spezifisch vs. allgemein, und zählbare Substantive im Singular brauchen immer einen Artikel.
6Zeitformkonsistenz beim Schreiben und Sprechen
Zeitformkonsistenz bedeutet, dass man innerhalb eines Satzes oder Absatzes im gleichen Zeitrahmen bleibt, sofern kein Grund zum Wechseln besteht. Viele Lernende mischen versehentlich Zeitformen, was zu verwirrenden oder ungrammatischen Sätzen führt.
'Yesterday' signalisiert die Vergangenheit. Beide Verben müssen Vergangenheitsform haben: went, bought.
In der indirekten Rede verschieben sich die Zeitformen in der Regel um einen Schritt zurück. 'Is' wird zu 'was', 'wants' wird zu 'wanted'. (Ausnahme: Wenn die Aussage noch immer gilt, ist Präsens manchmal akzeptabel.)
Im ersten Konditionalsatz (reale Zukunft) verwendet die 'if'-Klausel das Simple Present, NICHT 'will'. 'If + Simple Present, will + Infinitiv.'
Beim IELTS Writing Task 1 verlieren viele Kandidaten Punkte, weil sie Präsens und Vergangenheit beim Beschreiben von Diagrammen mischen. Wenn die Daten von 2010–2020 stammen, durchgehend Vergangenheitsform verwenden. Wenn das Diagramm aktuelle Daten oder Prognosen zeigt, den Zeitrahmen explizit nennen.
7Wortstellungsfehler in Fragen und Verneinungen
Im Englischen gibt es strikte Wortstellungsregeln, besonders bei Fragen und Verneinungssätzen. Viele Sprachen bilden Fragen durch Hinzufügen eines Partikels oder durch Intonation allein. Im Englischen müssen die Wörter tatsächlich umgestellt werden – und Lernende vergessen das oft oder machen es falsch.
Bei englischen Fragen mit Fragewörtern (where, what, when, why, how) kommt das Hilfsverb VOR das Subjekt: Where + are + you + going?
Eingebettete Fragen (Fragen in Aussagesätzen) verwenden die normale Wortstellung, NICHT die Fragewortstellung. 'Where the station is' (nicht 'where is the station').
Modalverben (can, must, should) bilden die Verneinung direkt: can't, mustn't, shouldn't. Mit 'did' kehrt das Hauptverb zur Grundform zurück: didn't go (nicht didn't went).
Doppelte Verneinungen sind im Englischen nicht standardgemäß. Verwende EINE Verneinung: entweder 'not...anything' oder 'nothing', aber nie beides.
Englische Frageformel: Fragewort + Hilfsverb + Subjekt + Hauptverb. Bei Ja/Nein-Fragen einfach das Fragewort weglassen: Hilfsverb + Subjekt + Hauptverb?
8Falsche Freunde: Ähnlich aussehende Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung
Falsche Freunde (auch falsche Kognaten genannt) sind englische Wörter, die wie Wörter in deiner Sprache aussehen, aber etwas völlig anderes bedeuten. Sie sind besonders tückisch für Sprecher europäischer Sprachen, die lateinische und griechische Wurzeln mit dem Englischen teilen.
In vielen Sprachen (Französisch 'actuellement', Spanisch 'actualmente', Deutsch 'aktuell') bedeutet dieses Wort 'zurzeit'. Im Englischen bedeutet 'actually' 'tatsächlich' oder 'eigentlich'. Um 'derzeit' auszudrücken, verwende 'currently', 'at the moment' oder 'right now'.
Im Französischen ('sympathique') und anderen Sprachen bedeutet das 'nett' oder 'sympathisch'. Im Englischen bedeutet 'sympathetic' 'Mitgefühl zeigend' (das Leiden jemandes verstehen). Eine sympathetic person tut dir leid – das bedeutet nicht, dass sie auf Partys Spaß macht.
In vielen Sprachen (Französisch 'sensible', Spanisch 'sensible', Italienisch 'sensibile') bedeutet das 'empfindlich'. Im Englischen bedeutet 'sensible' 'vernünftig' oder 'praktisch'. Eine sensible decision ist eine vernünftige. Eine sensitive person ist leicht von Emotionen berührt.
Im Französischen ('éventuellement'), Spanischen ('eventualmente') und anderen Sprachen bedeutet das 'möglicherweise'. Im Englischen bedeutet 'eventually' 'schließlich, nach langer Zeit'. Es impliziert Gewissheit, keine Möglichkeit.
Im Spanischen ('pretender'), Französischen ('prétendre') und Italienischen ('pretendere') bedeutet das 'beabsichtigen' oder 'behaupten'. Im Englischen bedeutet 'pretend' 'so tun als ob etwas wahr wäre, obwohl es das nicht ist' – täuschen oder schauspielern.
Die einzige verlässliche Verteidigung gegen falsche Freunde ist die Exposition gegenüber echtem Englisch. Je mehr du liest und hörst, desto mehr verinnerlichst du, was englische Wörter im Kontext tatsächlich bedeuten – nicht was sie zu bedeuten scheinen.
9Ausspracheprobleme, die zu Missverständnissen führen
Manche Ausspracheprobleme sind kosmetisch – sie lassen dich fremdländisch klingen, beeinträchtigen aber das Verständnis nicht. Andere verändern tatsächlich das Wort, das du sagst, und führen zu Verwirrung. Diese sind es, die man zuerst angehen sollte.
Die Unterscheidung zwischen /iː/ (lang) und /ɪ/ (kurz) ist im Englischen entscheidend. 'Ship' vs. 'sheep', 'sit' vs. 'seat', 'fit' vs. 'feet'. Übe, diesen Unterschied zu hören und zu produzieren – das verhindert viele peinliche Missverständnisse.
10Interpunktionsfehler, die die Bedeutung verändern
Interpunktion im Englischen ist nicht dekorativ – sie verändert die Bedeutung. Ein Komma an der falschen Stelle kann dazu führen, dass ein Satz das Gegenteil von dem aussagt, was beabsichtigt war. Das sind die Interpunktionsfehler, die wirklich wichtig sind.
Ohne das Komma legt man Kannibalismus nahe. Mit dem Komma lädt man Oma zum Essen ein. Die direkte Anrede erfordert immer ein Komma.
'It's' = it is. 'Its' = ihm gehörend. Die Possessivform hat KEINEN Apostroph. Das ist der häufigste Interpunktionsfehler im Englischen.
Zwei unabhängige Hauptsätze können nicht durch ein Komma allein verbunden werden. Verwende eine Konjunktion (and, but, so), ein Semikolon oder mache zwei separate Sätze.
Apostrophe zeigen Besitz (John's car) oder Kurzform (it's = it is) an. Sie bilden KEINE Pluralformen. Dieser Fehler ist so verbreitet, dass er einen Namen hat: der Gemüsehändler-Apostroph.
11Kulturelle und pragmatische Fehler (Höflichkeit, Formalität)
Einige der wichtigsten 'Fehler' im Englischen sind gar keine Grammatikfehler – sie sind kulturelle Fehltritte. Grammatisch perfektes Englisch im falschen Ton oder Kontext zu verwenden kann schädlicher sein als ein Grammatikfehler. Muttersprachler verzeihen falsche Zeitformen, beurteilen aber unangemessene Direktheit oder Formalität.
In vielen Kulturen sind direkte Bitten normal und effizient. In englischsprachigen Kulturen können sie unhöflich wirken. 'Give me the report' ist grammatisch korrekt, aber sozial abrupt. Muttersprachler sagen: 'Could you send me the report when you get a chance?' oder 'Would you mind sharing the report?' 'Please', 'could you', 'would you mind' und abschwächende Phrasen ('when you get a chance', 'if possible') hinzuzufügen ist keine Schwäche – es ist normales professionelles Englisch.
Englischsprachige (besonders Briten und Kanadier) verwenden 'sorry' viel häufiger, als es wörtlich bedeutet. 'Sorry' kann bedeuten: Ich entschuldige mich, Entschuldigung, ich habe dich nicht gehört, ich bin dabei dir zu widersprechen, oder ich gehe an dir vorbei. 'Sorry' nicht zu sagen, wenn ein Muttersprachler es täte, kann schroff oder unhöflich wirken, auch wenn man nichts falsch gemacht hat.
In englischsprachigen Arbeitsumgebungen kann es kalt oder aggressiv wirken, Small Talk zu überspringen und sofort zum Geschäft überzugehen. Ein kurzes 'How are you?' oder 'How was your weekend?' vor dem Arbeitsbeginn wird erwartet. Die erwartete Antwort auf 'How are you?' lautet 'Good, thanks, you?' – keine detaillierte Krankengeschichte.
Übermäßig formelles Englisch in lockeren Situationen zu verwenden ('I would like to express my gratitude' zu einem Freund) klingt roboterhaft. Lockeres Englisch in formellen Situationen zu verwenden ('Hey, so about that project' in einer Geschäfts-E-Mail an einen neuen Kunden) wirkt unprofessionell. Das Sprachregister an die Situation anzupassen ist eine Fähigkeit, die Übung erfordert.
Diese kulturellen 'Fehler' sind aus Lehrbüchern schwerer zu lernen, weil sie soziale Normen betreffen, keine Grammatikregeln. Der beste Weg, sie zu lernen, ist durch umfangreiche Exposition gegenüber echten englischen Gesprächen – genau das bietet FlexiLingo durch seine Podcast- und YouTube-Lernwerkzeuge.
12Eigene Muster mit FlexiLingo erkennen und korrigieren
Die größte Herausforderung bei Fehlern ist nicht, die Regeln zu lernen – sondern herauszufinden, welche Fehler DU persönlich am häufigsten machst. Jeder hat unterschiedliche Muster, die von der Muttersprache, der Lerngeschichte und den Kontexten abhängen, in denen man Englisch verwendet. FlexiLingo hilft dir, deine spezifischen Muster zu finden und zu beheben.
Wenn du BBC-, YouTube- oder Podcast-Inhalte mit FlexiLingos synchronisierten Untertiteln hörst, siehst und hörst du, wie Muttersprachler Sätze tatsächlich aufbauen. Diese passive Exposition korrigiert schrittweise dein internes Grammatikmodell – du beginnst zu 'spüren', wenn etwas falsch klingt, noch bevor du die Regel erklären kannst.
Wenn du einen Satz hörst, der einen Grammatikpunkt verwendet, mit dem du kämpfst – eine schwierige Präposition, eine überraschende Artikelverwendung, ein Wortstellungsmuster, das du selbst nicht produziert hättest – speichere ihn mit einem Klick. Baue eine persönliche Sammlung echter Beispiele für die Fehler, die du tatsächlich machst.
Deine gespeicherten Sätze kommen in FlexiLingos SRS-System. Die Konstruktionen, die dir am schwersten fallen, werden häufiger wiederholt. Mit der Zeit werden die korrekten Muster automatisch – du hörst auf, den Fehler zu machen, nicht weil du eine Regel auswendig gelernt hast, sondern weil die korrekte Form richtig klingt.
FlexiLingo funktioniert auf BBC (britisch), YouTube (global), Spotify-Podcasts (amerikanisch, australisch usw.) und mehr. Diese Vielfalt setzt dich verschiedenen Registern und Akzenten aus und hilft dir zu verstehen, wie dieselbe Grammatik in verschiedenen Kontexten funktioniert, und kulturelle Fehler zu vermeiden.
Auf A1–A2 konzentrierst du dich auf grundlegende Grammatik und häufige Fehler. Auf B1–B2 gehst du Artikel, Präpositionen und Zeitformkonsistenz an. Auf C1–C2 verfeinerst du Register, Idiome und kulturelle Nuancen. FlexiLingos CEFR-Tagging sorgt dafür, dass du immer an altersgemäßen Fehlern arbeitest.
Häufig gestellte Fragen
Die fünf häufigsten Fehler über alle Sprachgruppen hinweg sind: (1) Artikelfehler (fehlendes oder falsches a/an/the), (2) Präpositionsverwirrung, (3) Subjekt-Verb-Kongruenz (das Vergessen des -s in der dritten Person), (4) falscher Gebrauch von Zeitformen (besonders Present Perfect vs. Simple Past) und (5) Wortstellung in Fragen. Diese fünf Kategorien machen den Großteil der grammatischen Fehler bei Englischlernenden auf allen Niveaus aus.
Manche davon, ja. Muttersprachler verwechseln häufig their/there/they're, its/it's, affect/effect und your/you're – besonders beim Schreiben. Sie machen auch Interpunktionsfehler wie Komma-Spleiße und falschen Apostroph-Einsatz. Allerdings machen Muttersprachler selten Subjekt-Verb-Kongruenzfehler, Artikelfehler oder Wortstellungsfehler, da diese Muster in der Kindheit erworben wurden.
Drei Ansätze: (1) Eine Lehrkraft oder einen Sprachpartner bitten, wiederkehrende Fehler im Gespräch zu notieren. (2) Sich beim Sprechen aufnehmen und zurückhören, um Muster zu erkennen. (3) FlexiLingo nutzen, um das eigene Verständnis mit der nativen Sprache zu vergleichen – wenn man überrascht ist, wie ein Muttersprachler etwas sagt, ist das oft ein Hinweis auf eigene Muster.
Ja. Im IELTS Writing macht Grammatik 25% der Note aus. Konsistente Fehler bei Artikeln, Zeitformen und Subjekt-Verb-Kongruenz begrenzen dich auf Band 6 oder darunter. Im Speaking senken Ausspracheprobleme, die das Verständnis beeinträchtigen, direkt die Note. Allerdings werden vereinzelte kleinere Fehler auch bei Band 7–8 erwartet; es sind systematische Muster, die schaden.
Nein. Der Versuch, alles gleichzeitig zu beheben, führt zu 'Fehlerlähmung', bei der man so sehr auf Fehlervermeidung konzentriert ist, dass man sich nicht mehr natürlich ausdrücken kann. 2–3 wirkungsvolle Fehler auswählen und sich für einige Wochen darauf konzentrieren. Sobald diese automatisch werden, die nächsten 2–3 angehen. Dieser schrittweise Ansatz wird durch die Forschung gestützt und ist weitaus effektiver als der Versuch, sofort perfekt zu sein.
Hör auf, dieselben Fehler zu machen
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