
#259 (Das AfD-Versprechen: Zurück in die Vergangenheit?)
- Gespräch
- Politik
Ulrich Siegmund, der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, möchte zurück in ein „altes sicheres Deutschland.“ Wie sieht diese Reise rückwärts aus? Markus Lanz und Richard David Precht schauen in das umfangreiche AfD-Regierungsprogramm und besprechen die Lockerung der Schulpflicht und des Waffenrechts, sowie die verschärfte Migrationspolitik. Außerdem blicken beide auf das Umfeld des AfD Kandidaten. Zum Beispiel auf den AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider. Er gilt als ideologischer Vordenker der Partei und spricht von einem Ethnopluralismus. Andere Vertraute Siegmunds waren Mitglieder in der Heimattreuen Deutschen Jugend. Einer Organisation, die wegen ihrer Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus verboten wurde. Lanz und Precht...
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Ich wünsche Ihnen einen guten Morgen, Richard. Guten Morgen, Markus. Richard, ich wollte heute gerne mit dir direkt rein ins Thema unserer letzte Folge mit Jan Josef Liefers. Hat noch ein paar Nachwirkungen sozusagen. Ich hatte das Gefühl und habe das Gefühl,
insbesondere ein Gedanke, der es möglicherweise ein bisschen missverstanden worden. Du hast irgendwann die rhetorische Frage gestellt, was glaubt ihr, wird sich wirklich ernsthaft ändern, wenn die AfD am 6. September in Sachsen-Anhalt übernehmen sollte. Und ich habe dich damals so verstanden, wie es, glaube ich, auch gemeint war.
So habe ich dich interpretiert darauf hinaus zu sagen, na ja, vieles von dem, was in deren Programm steht, was die so vorhaben, was die Ankündigen, ist rettorek, weil das Kammern auf Landesebene war, hat gar nicht verändert und die Institutionen werden das auch auch aushalten und insofern fand ich diese rhetorische Frage durchaus berechtigt.
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